Cellissimo im Baradies Teufen

2012.02.02

Freitag, 10. Februar 2012, 20 Uhr

 

CELLISSIMO

 

Stefan Baumann aus Teufen entführt mit seinen Kompositionen für Cello und Laptop in die Tiefen der multiplen Cellokläge Liebesgeschichten, wild und heiter, ein erquickender Abend für offene Ohren.  Kollekte

 

www.baradies-teufen.ch

Geschichten aus dem Wienerwald im Schauspielhaus Zürich

2012.02.02

von Ödön von Horváth

Volksstück in drei Teilen

Regie Karin Henkel / Bühne und Kostüme Henrike Engel / Musik Alain Croubalian
Mit Christian Baumbach, Matthias Bundschuh, Jean-Pierre Cornu, Fritz Fenne, Aurel Manthei, Michael Neuenschwander, Alexander Maria Schmidt, Lilith Stangenberg, Kate Strong, Friederike Wagner, the dead brothers (Alain Croubalian, Matthias Lincke, Stefan Baumann, Mago Flück)

In Ödön von Horváths bekanntestem Stück – 1931 uraufgeführt und in Zürich nicht mehr auf dem Spielplan seit 1964 – scheint sich die ganze Welt gegen eine junge Frau verschworen zu haben, die ausbrechen will aus der kleinbürgerlichen Enge und Spiessigkeit ihrer (Wiener) Umgebung. Marianne, Tochter eines „Zauberkönigs“, kann Dummheit nicht aushalten, sucht die grosse Liebe und büsst dafür. Karin Henkel (zuletzt „Viel Lärm um nichts“) inszenierte das Meisterwerk über Abhängigkeit, Sprachlosigkeit und emotionales Unvermögen.

Das Stück

Klaus Kastberger, Herausgeber der Wiener Horváth-Ausgabe, im E-Mail-Austausch mit dem Dramaturgen Roland Koberg

Die „Tagesschau“ des Schweizer Fernsehens berichtete am 16. Januar 2012 in der Hauptausgabe über „Geschichten aus dem Wiener Wald“.

Pressestimmen:

„Karin Henkel hat mit dem Zürcher Ensemble eine Inszenierung erarbeitet, die dem Text äusserst aufmerksam folgt, ihn sorgfältig liest und präzise weiterspinnt. Was wir sehen, ist schlicht und ergreifend eine ungemein genaue Theaterarbeit, dicht und konzis, und dabei hinreissend komödiantisch. Dreierlei hebt Henkel dabei hervor: die Komik von Horváths Text, die Todesmotivik, von der er – genau besehen – ganz und gar gezeichnet ist, sowie seine Musikalität.“ Nachtkritik.de

„1964, man glaubt es kaum, ist Horváths in mehreren Fassungen überliefertes „Volksstück“ zuletzt in Zürich unter der Regie von Michael Kehlmann aufgeführt worden. Nun bringt Karin Henkel im Pfauen den Schweizern den ungarisch-österreichischen Dramatiker wieder nahe: eine formidable Regietat. Das Stück scheint wie gemacht für diese Regisseurin, die stark aus und mit der Musik arbeitet. Für diese Inszenierung hat sie mit dem Engagement der Genfer Dead Brothers einen absoluten Glücksgriff getan.“ Badische Zeitung

„Aurel Mantheis Alfred, ein schmieriger Kerl in gleichbleibend geschmacklosen, stets bordeauxroten Anzügen, versteckt den feigen Schmarotzer hinter grossmäuligem Renommiergehabe. Sein Rivale Oskar ist bei Matthias Bundschuh ein gefährlich verhaltener Schwächling mit dünner Fistelstimme, der unter der Metzgerschürze eine ungemütliche Magerkeit verbirgt und sich ständig mit dem Fleischermesser die Fingernägel putzt. In der Nebenrolle seines Burschen Havlitschek bringt Alexander Maria Schmidt mit massigem Babyspeck blutverschmierte Brutalität ein. Und Jean-Pierre Cornu als Rittmeister bewegt sich – Uniform, Helm, Federbusch – wie eine hysterische Operettenfigur durch die Niederungen dieser geistig und materiell armseligen Kleinbürgerwelt.
Über die vielfältigsten Nuancen aber verfügt Friederike Wagners perfekt besetzte Valerie. Eine – wie man so sagt – gut erhaltene Fünfzigerin, zeigt sie ihrem Alfred die mehr kokette als kalte Schulter, hat das Nachsehen und rächt sich an ihm bis zuletzt.“ NZZ

„Mit Witz und Selbstverständlichkeit eignen sich die Zürcher Schauspieler Horváths Jargon an, ohne ihn irgendwie explizit auszustellen. Namentlich Matthias Bundschuh als Oskar tut dies sehr unterspielt, mit biederer Hartnäckigkeit, trocken, schmächtig und unendlich komisch.
Und dann die Marianne von Lilith Stangenberg, die das uneigentliche Sprechen auch in der eigenen schauspielerischen Distanz zur Rolle elektrisierend einbringt: Sie ist gegenwärtig vielleicht überhaupt die ideale Besetzung für diese Partie. Eigensinnig und von zerbrechlicher Kraft ist ihre Marianne, sie will im Kreis fortfliegen, sie will krächzend in der Luft das Glück erkrallen, sie muss unendlich lang mit den Händen die Augen verschliessen, als sie Alfred zum ersten Mal sieht. In der Liebesszene dann ist es ein Glänzen, Blitzeinschlagen und Strahlen, dass beide bodenlos am Schnürboden schweben – und nachher, platschnass, einsam und völlig zerzaust durch die Windmaschine, singt sie das Kitschlied von der Wachau.
Alfred selber ist bei Aurel Manthei ein hochglanzpolierter Schaubudencowboy, als Auto wäre er tiefergelegt; Jean-Pierre Cornu ist der hinreissend vertrottelte Rittmeister; Friederike Wagner eine spröde Trafikantin. Gegen sie hat eine Marianne auf der Suche nach dem richtigen Leben natürlich keine Chance. Sie tanzen, Wechselschritt vor, Wechselschritt zurück, ihren innerlich toten Trott, stille Strasse im achten Bezirk, maniküren die Hände mit dem Fleischermesser, stopfen – „die Liebe ist ein Edelstein“ – die triefenden Blutwurstdärme, kontrollieren weiterhin die Lottoziehung und schwimmen synchron in der Donau-so-blau. Der Alltagsfoxtrott, leichtfüßig, und schmerzlich komisch.“ Nachtkritik.de

„Gebannt verfolgt man als Zuschauer den in Szene gesetzten Totentanz vor allem dank den durchwegs grossartigen schauspielerischen Leistungen. Lilith Stangenberg pendelt als Marianne zwischen entrücktem Schwebezustand und eigenständigem Aufbegehren: Matthias Bundschuh ist als Oskar ein geradezu eisiger Biederling; Michael Neuenschwander gibt den Zauberkönig mal resolut, mal vertrottelt und voller Untergangsmelancholie. Perfekt auch all die Übrigen. Und unheimlich das Geschehen mit Tod umgarnend und kommentierend spielen Fritz Fenne und Kate Strong als Knochenmann/-frau.
Bleibt der ganz grosse Tupf auf dem i: Erleben kann man auch einen herrlichen Musiktheaterabend. Seit Jahren tingelt die Genfer Folk-Gruppe Dead Brothers mit ihren morbiden, poetischen, fetzigen, ironisierenden Klängen durch die Welt. Unglaublich, was die Musiker um Alain Croubalian mit ihren Instrumenten für einen bis ins Mark greifenden Ohrenschmaus im Schauspielhaus hinlegen. Das allein lohnt schon den Besuch dieser rundum gelungenen „Wiener Wald“-Inszenierung. Der Applaus war entsprechend.“ Aargauer Zeitung

„Friederike Wagner ist in ihrer Abgebrühtheit, in der ein letzter Rest von Hoffnung glüht, eine hervorragende Valerie, Jean-Pierre Cornu ein wunderbar vertrottelt-zynischer Rittmeister. Aurel Mantheis Alfred ist ein Halodri, wie er im Buche steht, und Alexander Maria Schmidts Havlitschek eine jener Horváth-Figuren, die man in ihrer Mischung aus Brutalität und Gemüt so leicht nicht wieder vergisst.“ Die Welt

„Nicht einzelne Figuren werden in ihrer Gemeinheit und Dummheit entlarvt: Weder der erschütternd gefühlskalte und empathielose Oskar (Matthias Bundschuh) noch der schmierige Windhund und tätowierte Kleinganove Alfred (Aurel Manthel) oder der berechnende Zauberkönig, Mariannes gnadenloser Vater (Michael Neuenschwander) werden an den moralischen Pranger gestellt. Nein: Karin Henkels darin sehr konsequente Inszenierung zeigt, wie ein Kollektiv weltwirtschaftskrisengebeutelter Angehöriger der unteren Mittelschicht es vereitelt, dass eine von ihnen ausschert aus der ihr zugedachten Rolle. Wenn Lilith Stangenberg, die mit anrührender Naivität und sanftem, aber unbeirrbarem Trotz von Beginn an auf verlorenem Posten kämpfende Marianne, den Pathosruf aller Unterdrückten loslässt: „Jetzt bricht der Sklave seine Fessel!“, könnte sie gar nichts Falscheres gesagt haben. Morituri te salutant. Nur weiss sie es (noch) nicht.“ Badische Zeitung

„Mit Ödön von Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ boten Ensemble und Musiker einen herrlichen Abend.“ Aargauer Zeitung

„Grosser Jubel für einen grossen Wurf.“ Badische Zeitung

„Das Publikum dankt mit grossem Beifall.“ Südkurier

Pfauen
Mi,                                  01. Februar                                      20.00 – 22.45 Uhr

So,     12. Februar                                      19.00 – 21.45 Uhr

Mo,     13. Februar                                      20.00 – 22.45 Uhr

Sa,     18. Februar                                      20.00 – 22.45 Uhr

So,     19. Februar                                      15.00 – 17.45 Uhr

Sa,     25. Februar                                      20.00 – 22.45 Uhr

Do,     01. März     20.00 – 22.45 Uhr

So,     04. März     15.00 – 17.45 Uhr
Karten
Mo,     05. März     20.00 – 22.45 Uhr

Do,     15. März     20.00 – 22.45 Uhr

Mi,                                  04. April     20.00 – 22.45 Uhr

 

www.schauspielhaus.ch

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“the dead brothers” im Salzhaus Winterthur, 11.11.2011

2011.08.15
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de franzos im aargau

2011.08.15

Die Klosterspiele Wettingen haben für ihre dritte Produktion eine Komödie gewählt. “De Franzos im Aargau” versetzt uns in die Zeit der Besetzung der Schweiz durch die Truppen Napoleons. Thomas Hürlimann hat sein Stück “De Franzos im Ybrig” für den Aargau bearbeitet. Denn auch das Kloster Wettingen wurde im Jahr 1798 von den Kriegsmächten besetzt und der Aargau von den Soldaten heimgesucht. Regisseur Volker Hesse will die Komödie vor dem Hintergrund dieser dramatischen Situation zeigen. Der Theaterabend beginnt mit einem Rundgang durch das Klosterareal, wo mit lebenden Bildern, mit kurzen Texten, mit Musik und Tanz der Ausnahmezustand des Krieges die Not der Bevölkerung erfahrbar werden.

Im Anschluss folgt dann im Klosterhof das turbulente Franzosenstück als eine Persiflage auf ein paar Tage Revolutionsgeschichte, wie sie sich auch in Wettingen hätte abspielen können. Beim Anrücken der Franzosen ziehen sich die “tapferen” Männer in ein Réduit zurück und überlassen die Frauen dem anrückenden Feind. Sie sollen sich verstecken oder mit Dung einreiben, raten sie ihren Frauen. Doch es kommt anders als es die Kriegsstrategie der Männer vorsieht, ganz anders! Nicht das französische Heer rückt im Dorf ein, sondern vorerst ein charmanter, harmloser Landschafts- und Schlachtenmaler mit Holzbein: der Pinsel von Napoléon.

 

19 Aufführungen im Juli und August 2011

Regie: Volker Hesse

Musik: Stefan Baumann, Töbi Tobler, Bettina Boller

dead brothers am theaterspektakel!

2010.09.02

Dead Brothers statt Katzenjammer

Das Konzert der Gruppen Katzenjammer am Freitag, 3. September, muss wegen Krankheit leider abgesagt werden.

Als Ersatz ist es der Festivalleitung gelungen, die Schweizer Kultband The Dead Brothers, «the one and only Death Blues Funeral String Trash Orchestra» zu verpflichten. Mit von der Partie beim Konzert auf der Seebühne werden sein:

  • Alain Dead Croubalian (Banjo, Gitarre, Gesang)
  • Matthias Dead Lincke (Geige, Mandoline, Gesang)
  • Balts Dead Nill (Perkussion, Schlagzeug)
  • Resli Dead Burri (Harmonium, Kübelbass, Klarinette, Perkussion, Gesang)
  • Stefan Dead Baumann (Cello)

The Dead Brothers sind das, was ertönt, wenn man Roma-Musik mit Blues, Rock ‘n’ Roll und 30er-Jahre-Jazz mischt. Oder wie sie es selber sagen: «Bluesgrass clashes with Macedonian funeral marches, Jimmy Rodgers goes line dancing with Bauhaus and Swiss hillbilly folk music becomes the soundtrack to a hardboiled film noir…» Das Quintett spielt Songs der neuesten CD «The 5th Sin-Phonie». Mehr zu den Dead Brothers

The Dead Brothers: The 5th Sin-Phonie. Seebühne, FR 3.9., 21.00 Uhr
CHF 28.-


Billette

Billette sind ab sofort erhältlich. Bereits gekaufte Billette für das Konzert von Katzenjammer (Code F3) sind gültig für das Ersatzkonzert oder können bis am Sonntag, 5. September 2010 an der Kasse auf der Landiwiese zurückgegeben werden.

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Lucerne Festival: “Das Echo der Verführung”

2010.08.12

Klanginstallation vor dem KKL «Das Echo der Verführung» Do. 12. August 2010 | 17.30 – 18.15 | KKL

Andres Bosshard «Das Echo der Verführung. Vom Singen, Flüstern und Schweigen der Sirenen» Choreophonie und Echoraum an der Fassade des KKL Luzern zur Eröffnung von LUCERNE FESTIVAL im Sommer Donnerstag, 12. August | 17.30 – 18.15 Uhr | Europaplatz

Wände – seien sie aus Glas, Stahl, Beton oder Holz – speichern alle Klänge, die auf sie auftreffen. Das heisst, dass sich ein Gebäude aller Gespräche, aller Musik, aller Geräusche, die in seinem Inneren je stattgefunden haben, erinnert und sie – vielleicht vorläufig noch unhörbar und ganz selten – als unsichtbares Klanggewebe aussendet. Wie freut sich doch ein Konzertsaal, wenn in ihm musiziert wird. Wie freut sich doch das KKL Luzern, wenn ein Festival beginnt! Zwanzig vernetzte Satellitenschüsseln in der Fassade beim Europaplatz bilden eine Horchstation, welche die Wände und das grosse Vordach insbesondere auf grossräumige Bewegungen von unbekannten Klangbahnen untersuchen kann. Schon die kleinsten Vibrationen werden aufgefangen, umgewandelt und hörbar in den Himmel des Dachspiegels projiziert. Ein zauberhafter Echoraum voller Vorfreude und klingender Erinnerungen wird Sie auf das kommende Festival einstimmen!

Andres Bosshard Konzeption und Komposition | Stefan Baumann Live Elektronik und Klangraumregie | Srdjan Vukasinovic Vierteltonakkordeon | Adrian Steiger und Tonart Schenker Audiovisuelle Technik Installation und Netzwerk

Faith, love&hope

2010.07.02

Liederabend, am 02, 2,9,10.07.2010, Stadttheater Konstanz

„Baby, please don’t go“ – nach den Vorstellungen von Glaube Liebe Hoffnung präsentieren der Cellist Stefan Baumann (Ich bin der Wind) und Sänger Alexander Peutz als musikalischen Chill-Out ein Destillat aus der Ursuppe jedes bekennenden Rock’n‘Rollers. Mit Songs von Ray Charles, Leadbelly, Muddy Waters u.a.
Mit Stefan Baumann und Alexander Peutz

 

“Ich bin der Wind”

2009.09.22

von Jon Fosse

Premiere, am 16.10.2009, Stadttheater Konstanz

!!! letzte Vorstellung !!!

Samstag 19.12.2009

Zwei namenlose Männer und ein Boot. Der Eine und der Andere. Die beiden reden. Es passiert wenig. Sie segeln, ankern, trinken, essen. Das, was geschieht, geschieht in der Sprache. Reduziert, poetisch, existentiell. Denn es geht um die Grundfragen des Lebens und des Todes – um die Sehnsucht nach dem Verschwinden, nach der endgültigen Ruhe. Die beiden reden und müssen doch feststellen, dass Wörter nie das Eigentliche beschreiben. Und alles, was passiert, ist irgendwie nur ausgedacht. Der Eine fühlt sich schwer wie ein Stein
und am Ende doch leicht wie der Wind – weil er eins mit ihm wird.

Inszenierung: Wulf Twiehaus / Ausstattung: Katrin Hieronimus / Musik, Cello: Stefan Baumann / Dramaturgie: Cornelia Steinwachs

Mitwirkende

Alexander Peutz, Odo Jergitsch

Presse

Thurgauer Zeitung

Südkurier

“Verdeckter Aufschlag”

2009.09.18
von Taki Papaconstantinou

ab 14 Jahren

“Ein Theaterstück, das Jugendliche ernst nimmt, indem ihnen etwas zugemutet wird. Indem die Zumutung darin besteht, die Probleme nicht kleiner zu machen als sie sind, das Leben nicht schöner zu färben, als es ist.”

(Autorenwettbewerb Kaas & Kappes, Duisburg (D), Begründung der Jury, 2006)

In schrägen Bildern, mit viel Musik und Bewegung zeichnet “Verdeckter Aufschlag” die spannungsgeladene Momentaufnahme einer Sechzehnjährigen, die irgendwo zwischen Schule und Zukunft feststeckt…

Mit der Schule ist Maria fertig. Was jetzt kommen soll, davon hat sie keine Ahnung. Sie bewirbt sich auf alle möglichen Lehrstellen, von denen sie keine so richtig interessiert. Von denen sie auch keine bekommt. Das hat sie im Grunde auch nicht anders erwartet. Wäre ja ganz was Neues, würde mal etwas funktionieren in ihrem Leben. Marias Vater hat eine neue Freundin, die sie nicht mag. Marias Freund ist eigentlich nur eine Affäre. Sie versucht kompatibel, nicht zickig und sportlich zu sein. Aber nichts läuft so, wie es soll. Der Alltag wird zum Albtraum und der Albtraum zum Alltag…

Trotz aller Katastrophen gewinnt Maria zunehmend an Selbstbewusstsein, begegnet den Widrigkeiten ihres Lebens nicht länger mit Verzweiflung, sondern mit Humor, Widerspenstigkeit und aufkeimender Kraft.

    1. Konzept/Regie/Bühne: Taki Papaconstantinou
      Spiel: Sabina Deutsch, Anna Mäder, Dirk Sikorski, Graham Smart
      Projektion: Roland Schmidt
      Musik: Stefan Baumann
      Bühne/Requisiten: Peter Affentranger
      Kostüme: Esther Schmid
      Regieassistenz: Bettina Just
      Administration: Jacqueline Kölliker
      Uraufführung: 18. September 2009

“freiflug”

2009.02.06

…von Ursprüngen über Absprünge ins Jetzt…

freiflug_october_2008

Stefan Baumann, Cello und Komposition

Manfred Spitaler, Bassklarinette, Klarinette und Komposition

ab sofort haben wir eine eigene Homepage:

www.frei-flug.ch

unter folgendem Link können Ausschnitte aus unseren Konzerten vom 15. bis 17. Januar im Keller62 in Zürich angehört werden:

http://frei-flug.ch/music

“kühlturm”

2009.02.06

Roman Glaser, Flöte & Stefan Baumann, Cello

Michi Egger und Maité Collin, Video

Als sich Stefan Baumann und Roman Glaser vor einigen Jahren, anlässlich einer Serie von Improvisationsauftritten zum ersten Mal trafen, war beiden sehr schnell klar, dass diese Begegnung nicht ohne künstlerische Folgen bleiben würde.
Ihrer Affinität zu speziellen Räumen, zum musikalischen Erforschen von Orten, ist das hier entstandene Kühlturm-Projekt letzten Endes zu verdanken.
Architektur beeinflusst Musik. Seien es die Klangfarben eines Raumes, die akustischen Besonderheiten, die dort anzutreffen sind, aber auch die Wirkung von Architektur auf das emotionale Wahrnehmen, all diese Faktoren schliesslich verbinden sich zu einem reichen, sinnlichen Eindruck eines Ortes. Stefan Baumann und Roman Glaser sind bestrebt, diese verschiedenen Aspekte in ihr Spiel, in Komposition und Improvisation einfliessen zu lassen. Hierbei geht es ihnen darum, die Architektur und die Musik in unterschiedliche Beziehungen zu setzten, einen Raum klanglich nachzuzeichnen oder ihn aber zu kontrastieren und ihm mit einem musikalischen Kontrapunkt zu begegnen.

www.baumann-glaser.ch

“nicht stillstehen”

2009.02.04

Dokumentarfilm 56 Minuten

Buch, Gespräche
Barbara Bosshard
Kamera, Montage
Jens-Peter Rövekamp
Montageberatung
Anja Bombelli
Musik
Stefan Baumann
Monochord, Gong, Klangschalen
Heinz Bürgin
Tonmischung
Fabian Trüb

Produktion
rövekamptonfilm ©2008

Alt werden bedeutet nicht einfach nur, dass am Ende sich das Leben von der Welt, die einem offen stand, auf ein Zimmer und Bett im Altersheim reduziert. Auch wenn die Realität oft so ist, kann der letzte Lebensabschnitt selbst mit all seinen zunehmenden Ein- schränkungen noch unglaublich viel bieten.
Die Protagonistin wanderte mit 72 Jahren nach Florenz aus, besuchte 6 Jahre die Kunstschule und danach lebte sie längere Zeit in einem Kloster in Nepal, um den Buddismus kennen zu lernen. Den letzten Lebensabschnitt bis zum Tod hin sinnvoll erleben – das lebte uns Emy Baur vor.

mp3:

01_nicht_stillstehen_sample.mp3

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12_nicht_stillstehen_sample.mp3

13_nicht_stillstehen_sample.mp3

links:

www.tonfilm.ch

www.pythagoras-instrumente.ch

CoExistence(s) #02

2005.11.08

Anfang von CoExistences #02, Cité des Arts, Paris, 2005

pdf:

Dossier CoExistences #02

links:

www.anahitsimonian.com