Das Konzert der Gruppen Katzenjammer am Freitag, 3. September, muss wegen Krankheit leider abgesagt werden.
Als Ersatz ist es der Festivalleitung gelungen, die Schweizer Kultband The Dead Brothers, «the one and only Death Blues Funeral String Trash Orchestra» zu verpflichten. Mit von der Partie beim Konzert auf der Seebühne werden sein:
Alain Dead Croubalian (Banjo, Gitarre, Gesang)
Matthias Dead Lincke (Geige, Mandoline, Gesang)
Balts Dead Nill (Perkussion, Schlagzeug)
Resli Dead Burri (Harmonium, Kübelbass, Klarinette, Perkussion, Gesang)
Stefan Dead Baumann (Cello)
The Dead Brothers sind das, was ertönt, wenn man Roma-Musik mit Blues, Rock ‘n’ Roll und 30er-Jahre-Jazz mischt. Oder wie sie es selber sagen: «Bluesgrass clashes with Macedonian funeral marches, Jimmy Rodgers goes line dancing with Bauhaus and Swiss hillbilly folk music becomes the soundtrack to a hardboiled film noir…» Das Quintett spielt Songs der neuesten CD «The 5th Sin-Phonie». Mehr zu den Dead Brothers
The Dead Brothers: The 5th Sin-Phonie. Seebühne, FR 3.9., 21.00 Uhr
CHF 28.-
Billette
Billette sind ab sofort erhältlich. Bereits gekaufte Billette für das Konzert von Katzenjammer (Code F3) sind gültig für das Ersatzkonzert oder können bis am Sonntag, 5. September 2010 an der Kasse auf der Landiwiese zurückgegeben werden.
Andres Bosshard «Das Echo der Verführung. Vom Singen, Flüstern und Schweigen der Sirenen» Choreophonie und Echoraum an der Fassade des KKL Luzern zur Eröffnung von LUCERNE FESTIVAL im Sommer Donnerstag, 12. August | 17.30 – 18.15 Uhr | Europaplatz
Wände – seien sie aus Glas, Stahl, Beton oder Holz – speichern alle Klänge, die auf sie auftreffen. Das heisst, dass sich ein Gebäude aller Gespräche, aller Musik, aller Geräusche, die in seinem Inneren je stattgefunden haben, erinnert und sie – vielleicht vorläufig noch unhörbar und ganz selten – als unsichtbares Klanggewebe aussendet. Wie freut sich doch ein Konzertsaal, wenn in ihm musiziert wird. Wie freut sich doch das KKL Luzern, wenn ein Festival beginnt! Zwanzig vernetzte Satellitenschüsseln in der Fassade beim Europaplatz bilden eine Horchstation, welche die Wände und das grosse Vordach insbesondere auf grossräumige Bewegungen von unbekannten Klangbahnen untersuchen kann. Schon die kleinsten Vibrationen werden aufgefangen, umgewandelt und hörbar in den Himmel des Dachspiegels projiziert. Ein zauberhafter Echoraum voller Vorfreude und klingender Erinnerungen wird Sie auf das kommende Festival einstimmen!
Andres Bosshard Konzeption und Komposition | Stefan BaumannLive Elektronik und Klangraumregie | Srdjan Vukasinovic Vierteltonakkordeon | Adrian Steiger und Tonart Schenker Audiovisuelle Technik Installation und Netzwerk
Dienstag, 3. August YOUNG COMPOSERS WORKSHOP – ZUM RAUM WIRD HIER DIE ZEIT
11.00 Uhr im Pöstli Club im Morosani Posthotel
Konzepte und Kompositionen von Joris Stemmle und Stefan Baumann
Künstler:
Andres Bosshard, sound architect in residence
Srdjan Vukasinovic, Akkordeon
Nehrun Aliev, Klarinette
Stefan Baumann, Cello
Tobias Lampelzammer, Kontrabass
Mittwoch, 4.August AUSVERKAUFT!! NOMADENKONZERT – Memories of Sounds
10.30 Uhr Treffpunkt bei der Kirche in Sertig Dörfli
(Bus: 10.00 Uhr Abfahrt ab Bhf. Davos Platz / 10.21 Uhr Ankunft Sertig)
Teil 1 10.30 Uhr Kirche Sertig
BRAHMS Streichsextett op. 36 in G-Dur
Künstler:
Gémeaux Quartett
Lea Boesch, Viola
Nicolas Altstaedt, Violoncello
Teil 2: 12.00 Uhr beim Wasserfall im Sertig
Installation von Andres Bosshard und Joris Stemmle
Teil 3: Uraufführung I um 21.00 Uhr Pöstli Club im Morosani Posthotel
young composers workshop: liquid times-flying loudspeakers
Künstler:
Stefan Baumann, Konzept und Violoncello
Srdjan Vukasinovic, Akkordeon
Nehrun Aliev, Klarinette
Tobias Lampelzammer, Kontrabass
Donnerstag, 5. August LIEGEKONZERT – IM NETZ DES TRAUMFÄNGERS
21.00 Uhr im Hotel Schatzalp
Das mittleweile legendäre Liegekonzert auf der Schatzalp-Terrasse nimmt die Liegelauscher im Jubiläumsjahr auf eine T(R)aumKlangReise mit: Soundarchitect Andres Bosshard präsentiert sein Rotobossophon – eine Art Mischung zwischen Klangplanetarium, Windmühle und Traumfänger…. Die Reisebegleiter sind Livemusiker, young composers, Live electronics, ein paar Transducers, Klangkugeln, Plexiglas-Lautsprecher ….. und natürlich Andres Bosshards Poesie, seine glühende Klangbeziehung und kompositorische Kraft.
Künstler:
Andres Bosshard, sound architect in residence
Joris Stemmle, Klanginstallation
Srdjan Vukasinovic, Akkordeon
Nehrun Aliev, Klarinette
Stefan Baumann, Cello
Tobias Lampelzammer, Kontrabass
Liederabend, am 02, 2,9,10.07.2010, Stadttheater Konstanz
„Baby, please don’t go“ – nach den Vorstellungen von Glaube Liebe Hoffnung präsentieren der Cellist Stefan Baumann (Ich bin der Wind) und Sänger Alexander Peutz als musikalischen Chill-Out ein Destillat aus der Ursuppe jedes bekennenden Rock’n‘Rollers. Mit Songs von Ray Charles, Leadbelly, Muddy Waters u.a.
Live:
28.03.2010 CH-Langenthal, Chrämerhuus
05.04.2010 CH-Bern, Dampfzentrale
17.04.2010 CH-Lausanne, Cinéma du Bourg
20.04.2010 CH-Wädenswil, Theater Ticino
24.04.2010 CH-Bulle, Ebullition
29.04.2010 NL-Eindhoven, Effenaar (late night show)
30.04.2010 NL-Deventer, Burgerweeshuis Tuinfeest (afternoon show outdoors)
01.05.2010 tbc
06.05.2010 CH-Basel, Parterre
08.05.2010 CH-Zürich, El Lokal
31.05.2010 NL-Amsterdam, Paradiso
01.06.2010 B- Liegé; Le Tipi
02.06.2010 LUX-Luxembourg, Sang&Klang
03.06.2010 NL-Tilburg, 013
04.06.2010 NL-Haarlem, Patronaat
05.06.2010 NL-Middelburg, De Spot
06.06.2010 Ger-Freiburg, Cafe Atlantik
26.06.2010 CH-Biel, Schliessung Galerie INT*31.07.2010 CH-Waldstock Festival:
*Dead Circus Premiere feat. Akrobatin Virginie Scherrer
07.08.2010 A-Dornbirn, Spielboden
08.08.2010 D-Aschaffenburg, Kommz Festival
More than a year of songwriting gave birth to a list of 40 new songs. And we’ve been recording the best of’em. 15 beauties that you will hear soon On Voodoorhythm Records.
The sound is bewildering, poisonous and intimate at the same time. String orchestra meets mountain folk music, punk rock meets Wagners’ gothic and we invented a new style: blackgrass, the dark side of bluegrass. Cowshit on snakeskin boots…
Fiddles, mandolines and cellos, a devlish slappin’ double bass, a great pump pedal organ from the turn of last century, banjos, the sixties twangy Hopf guitar, hawaian lap-steel, a singing saw and other hobo suitcase percussion. Yes, that’s the sound of the Dead Brothers !!
Zwei namenlose Männer und ein Boot. Der Eine und der Andere. Die beiden reden. Es passiert wenig. Sie segeln, ankern, trinken, essen. Das, was geschieht, geschieht in der Sprache. Reduziert, poetisch, existentiell. Denn es geht um die Grundfragen des Lebens und des Todes – um die Sehnsucht nach dem Verschwinden, nach der endgültigen Ruhe. Die beiden reden und müssen doch feststellen, dass Wörter nie das Eigentliche beschreiben. Und alles, was passiert, ist irgendwie nur ausgedacht. Der Eine fühlt sich schwer wie ein Stein
und am Ende doch leicht wie der Wind – weil er eins mit ihm wird.
“Ein Theaterstück, das Jugendliche ernst nimmt, indem ihnen etwas zugemutet wird. Indem die Zumutung darin besteht, die Probleme nicht kleiner zu machen als sie sind, das Leben nicht schöner zu färben, als es ist.”
(Autorenwettbewerb Kaas & Kappes, Duisburg (D), Begründung der Jury, 2006)
In schrägen Bildern, mit viel Musik und Bewegung zeichnet “Verdeckter Aufschlag” die spannungsgeladene Momentaufnahme einer Sechzehnjährigen, die irgendwo zwischen Schule und Zukunft feststeckt…
Mit der Schule ist Maria fertig. Was jetzt kommen soll, davon hat sie keine Ahnung. Sie bewirbt sich auf alle möglichen Lehrstellen, von denen sie keine so richtig interessiert. Von denen sie auch keine bekommt. Das hat sie im Grunde auch nicht anders erwartet. Wäre ja ganz was Neues, würde mal etwas funktionieren in ihrem Leben. Marias Vater hat eine neue Freundin, die sie nicht mag. Marias Freund ist eigentlich nur eine Affäre. Sie versucht kompatibel, nicht zickig und sportlich zu sein. Aber nichts läuft so, wie es soll. Der Alltag wird zum Albtraum und der Albtraum zum Alltag…
Trotz aller Katastrophen gewinnt Maria zunehmend an Selbstbewusstsein, begegnet den Widrigkeiten ihres Lebens nicht länger mit Verzweiflung, sondern mit Humor, Widerspenstigkeit und aufkeimender Kraft.
Konzept/Regie/Bühne: Taki Papaconstantinou
Spiel: Sabina Deutsch, Anna Mäder, Dirk Sikorski, Graham Smart
Projektion: Roland Schmidt
Musik: Stefan Baumann
Bühne/Requisiten: Peter Affentranger
Kostüme: Esther Schmid
Regieassistenz: Bettina Just
Administration: Jacqueline Kölliker
Uraufführung: 18. September 2009
Als sich Stefan Baumann und Roman Glaser vor einigen Jahren, anlässlich einer Serie von Improvisationsauftritten zum ersten Mal trafen, war beiden sehr schnell klar, dass diese Begegnung nicht ohne künstlerische Folgen bleiben würde.
Ihrer Affinität zu speziellen Räumen, zum musikalischen Erforschen von Orten, ist das hier entstandene Kühlturm-Projekt letzten Endes zu verdanken.
Architektur beeinflusst Musik. Seien es die Klangfarben eines Raumes, die akustischen Besonderheiten, die dort anzutreffen sind, aber auch die Wirkung von Architektur auf das emotionale Wahrnehmen, all diese Faktoren schliesslich verbinden sich zu einem reichen, sinnlichen Eindruck eines Ortes. Stefan Baumann und Roman Glaser sind bestrebt, diese verschiedenen Aspekte in ihr Spiel, in Komposition und Improvisation einfliessen zu lassen. Hierbei geht es ihnen darum, die Architektur und die Musik in unterschiedliche Beziehungen zu setzten, einen Raum klanglich nachzuzeichnen oder ihn aber zu kontrastieren und ihm mit einem musikalischen Kontrapunkt zu begegnen.
Photographs & Voice: Paolo Pellegrin
Video Producer: Adrian Kelterborn
Creative Director: Claudine Boeglin
Sound Designer: Stefan Baumann
Motion Graphics: Tia Dunn
“While covering the war in Lebanon, bombs and missiles were exploding around us, but you never saw who was launching them. It was different from all the wars I had covered before. This might be the way future wars look.”
Photographs & Voice: Thomas Dvorzak
Video Producer: Adrian Kelterborn
Creative Director: Claudine Boeglin
Sound Designer: Stefan Baumann
Motion Graphics: Tia Dunn
“I’m embedded with the Americans in Iraq. As a Westerner, there is no more access to the insurgent’s side. I don’t claim to have any overview. History made my choice—it’s fine!”
Photographs & Voice: Christopher Anderson
Video Producer: Adrian Kelterborn
Creative Director: Claudine Boeglin
Sound Designer: Stefan Baumann
Motion Graphics: Tia Dunn
“It’s not actually the dead, the physical destruction, that takes the toll: It’s this sense of this endless cycle. It’s hard to go and watch the similar sort of circumstances play themselves out over and over again.”
Photographs & Voice: Philipp Jones Griffiths
Video Producer: Adrian Kelterborn
Creative Director: Claudine Boeglin
Sound Designer: Stefan Baumann
Motion Graphics: Tia Dunn
“I decided to be the one to show what was really going on in Vietnam. Here was soemthing of profound importance to the whole world. My goal was to present every aspect of the war in a digestible way between two covers of a book.”
Alt werden bedeutet nicht einfach nur, dass am Ende sich das Leben von der Welt, die einem offen stand, auf ein Zimmer und Bett im Altersheim reduziert. Auch wenn die Realität oft so ist, kann der letzte Lebensabschnitt selbst mit all seinen zunehmenden Ein- schränkungen noch unglaublich viel bieten.
Die Protagonistin wanderte mit 72 Jahren nach Florenz aus, besuchte 6 Jahre die Kunstschule und danach lebte sie längere Zeit in einem Kloster in Nepal, um den Buddismus kennen zu lernen. Den letzten Lebensabschnitt bis zum Tod hin sinnvoll erleben – das lebte uns Emy Baur vor.
This story is a personal exploration of loss, separation,
heaven and hell. Inspired by Pirandello’s play “Six
Characters in Search of an Author”, Majoli elaborates
on the notion that we are all “actors of life”.
Fireworks, dancing and lots of champagne and promises to do things better next year.
Anticipation, celebration, hangover.
This essay celebrates the ritual of New Years Eve. Magnum wishes everybody a happy new year.
Im dritten Projekt wagte Variaton die Vereinigung von sinfonischer Musik mit den elektronischen Klängen eines Elektro-Duos, bestehend aus dem Berner DJ Ramax und dem Cellisten und Komponisten Stefan Baumann. Zusammengegeführt wurden die beiden unterschiedlichen Klangwelten durch den Tanz von Nina Stadler und Moritz Stäubli. Zur Aufführungen gelangten mehrere eigens für das Projekt komponierte Stücke für sinfonisches Orchester und Elektro-Duo, darunter die „My_Age_Symphony“ von Droujelub Yanakiev, DJ Ramax und Stefan Baumann als Hauptwerk. Die beiden Konzerte im ausverkauften Kornhausforum Bern wurden vom bunt durchmischten Publikum und von der Presse begeistert aufgenommen. Durch die vom Berner Label „cuco“ organisierte My_Age_Party fanden die Konzerte eine Fortsetzung bis in die frühen Morgenstunden.
Übergang zu Interlude I:
Leitung: Droujelub Yanakiev
Solisten: Ramax (DJ) / Stefan Baumann (Cello)
Tanz und Choreographie: Nina Stadler & Moritz Stäubli
Programm:
Samuel Barber – Adagio for Strings, op. 11
Baumann / Ramax / Yanakiev – Interlude 1 (Uraufführung)
Maurice Ravel – Drei Sätze aus „Ma Mère l’Oye“
Baumann / Ramax / Yanakiev – Interlude 2 – Aria (Uraufführung)
Igor Stravinsky – Suite Nr. 2 pour petit Orchestre
Baumann / Ramax / Yanakiev – Interlude 3 (Uraufführung)
Darius Milhaud – Le Boeuf sur le Toit
Yanakiev / Ramax / Baumann – My_Age_Symphony (Uraufführung)
Fr. 11. Mai 2007 20.30 Kornhausforum Bern
Sa. 12. Mai 2007 20.30 Kornhausforum Bern